Die ersten sechs Stunden unseres Rückreisemarathons haben wir bewältigt. Nachdem der Wecker uns heute morgen um halb sieben aus dem Bett geworfen hatte, waren wir überpünktlich schon um halb acht auf dem Weg zum Konbini (die kleinen Ecksupermärkte, die es an jeder Ecke gibt). Nachdem wir uns mit einem Frühstück und der Reiseverpflegung für den Zug eingedeckt hatten, ging es in den Bus.
Entgegen der Befürchtung, dass das in den ziemlich kleinen und meistens ziemlich vollen Bussen wieder zu einem Spießrutenlauf wird, ging die knappe Stunde Busfahrt zum Bahnhof ziemlich gut - der Bus war relativ leer und wir hatten geschickte Einzelplätze gefunden, sodass wir auch die Koffer gut neben uns unterbringen konnten.
Nachdem wir nach wie vor gut in der Zeit waren, mussten wir am Bahnhof Kyoto ein wenig auf unseren Zug warten. So konnten wir immerhin ein letztes Mal das japanische meist etwas extravagante Zugdesign bewundern.

Für die Rückfahrt hatten wir uns einen kleinen Luxus gegönnt: da wir noch leicht umsteigegeschädigt von unserem Weg nach Kyoto waren, haben wir uns für den teureren, aber bequemen Weg ohne umsteigen entschieden - wir sind mit dem Haruta Airportexpress direkt von Kyoto zum Flughafen gefahren.
Am Flughafen angekommen, hatte (natürlich…) das Boardkarte drucken am Self-Check-In-Automaten nicht wirklich geklappt: wir konnten nicht zusammen einchecken und außerdem hatte der Automat uns das dritte Ticket von vorne herein gar nicht erstellen wollen und das zweite ist dann doch mit einer Fehlermeldung fehlgeschlagen. Bei der Gepäckaufgabe konnten uns dann aber doch noch die fehlenden Boarding-Pässe ausgestellt werden, sodass wir jetzt alle Boarding-Pässe bis Zürich haben.
Da hier am Flughafen alles ziemlich schnell funktioniert und gut organisiert ist (jaja, liebe Fraport - so geht das. Ich bin ja gespannt, wie das in fünf Tagen funktioniert…), hatten wir hier noch etwas Zeit totzuschlagen. Und auch wenn man es auf dem Titelbild nur erahnen kann, der KIX liegt wunderschön in der Bucht von Osaka auf einer eigens für den Flughafen aufgeschütteten künstlichen Insel. Inzwischen sitzen wir direkt neben der A330, die uns in einer knappen halben Stunde die ersten 1765 Kilometer (Luftlinie) nach Peking bringt.

In Peking werden wir dann knapp 10 Stunden warten müssen und dann geht es nachts um zwei (Ortszeit) los nach München. Hoffentlich funktioniert das mit dem WLAN in Peking, sonst wird die Zeit echt lang - wobei wir wahrscheinlich eh besser schlafen sollten…