Der heutige Tag ging sehr gemütlich los. Da in der Nacht Regen aufgezogen ist, war das Bedürfnis nach besonderer Eile gering. So sind wir erst irgendwann gegen elf Uhr in Richtung Provincetown losgefahren. Um die Zeit hat sich der Regen dann auch verzogen und es war nur noch grau.

Unterwegs haben wir bei einem Visitor Center des National Seashore halt gemacht und uns über die Küste und das Schutzgebiet des Parks informiert. Nachdem wir uns in einem Supermarkt mit Sandwiches versorgt hatten, haben wir auf einer Erhebung in der Nähe der Dünen bei Province Town Mittagspause gemacht. Die Dünen und die Informationscenter des Nationalparks erinnern nicht nur zufällig an Nordfriesland - Cape Cod hat in mancherlei Hinsicht Ähnlichkeiten mit Sylt. Den späten Nachmittag haben wir dann am Strand verbracht und dabei festgestellt, dass der Atlantik doch ziemlich kalt ist. In den Dünen dort haben wir auch eine alte Wachstation des U.S. Life Service entdeckt, der im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert Schiffbrüchige gerettet hat - vor Cape Cod sind in dieser Zeit zwei bis drei Schiffe im Monat gestrandet, sodass es dort insgesamt 13 dieser Stationen gab. Der U.S. Life Service ist einer der beiden Vorläuferorganisationen der heutigen U.S. Coast Guard.
Wachstation des U.S. Life Service

Am frühen Abend sind wir dann nach Province Town reingefahren und haben uns den Hafen und das Stadtviertel dort angeschaut.
Hafenviertell Provincetown
Zum Abschluss unseres Besuches haben wir noch am Rathaus vorbeigekommen und haben das Denkmal für die Pilgerväter, eine der ersten europäischen Siedlergruppen, zumindest von unten gesehen.
Rathaus und Denkmal für die Pilgerväter in Provincetown

Auf dem "Heimweg" zurück nach Hyannis sind wir über das Fischerstädtchen Chatham gefahren und haben dort die Küstenwachstation am Leuchtturm gesehen und in der Stadt Fish and Chips zu Abend gegessen.
Küstenwachstation und Leuchtturm Chatham